Startschuss

für die gemeinsame Jugendausbildung in der Gemeinde

Neben   1.   Bürgermeister   der   Stadt   Vilseck   Hans-   Martin   Schertl,   Kreisbrandrat   Fredi   Weiß,   Kreisbrandinspektor Karl   Luber,   Kreisbrandmeister   Christof   Strobl,   Kreisjugendfeuerwehrwart   Hubert   Haller,   Vereinsvorständen   und den   Kommandanten   der   sieben   Vilsecker   Feuerwehren   versammelten   sich   18   Kameradinnen   und   Kameraden am Mittwoch, den 23.03.2016 im Gemeindehaus Schönlind. Kreisbrandmeister   (KBM)   Christof   Strobl   begrüßte   die   anwesenden   ca.   50   Gäste   zu   einem   „historischen“   Abend. Strobl    erläuterte    in    seiner    Begrüßungsrede,    was    ihn    dazu    bewog,    den    Anstoß    für    die    Gründung    einer Gemeindejugendfeuerwehr   zu   geben.   In   Gesprächen   mit   den   Kommandanten   aus   dem   Gemeindebereich   stellte er   immer   wieder   fest,   wie   schwierig   es   sei,   mit   einer   geringen   Anzahl   an   Jugendlichen   eine   vernünftige   und zielführende   Jugendarbeit   zu   gewährleisten.   „Wie   kann   man   trotz   weniger   Jugendlichen   eine   vernünftige   Jugend- und   Nachwuchsarbeit   leisten,   welche   für   das   Feuerwehrwesen   so   wichtig   ist?“,   lautete   fortan   die   zentrale   Frage. Schon   schnell   kam   er   auf   die   Idee,   eine   Gemeindejugendfeuerwehr   (eine   gemeinsame   Jugendfeuerwehr   aller Feuerwehren   im   Gemeindebereich)   zu   gründen.   Vergleichsfälle?   Fehlanzeige.   Eine   gemeinsame   Jugendfeuerwehr dieser Größe ist im Landkreis Amberg- Sulzbach und im weiteren Umkreis bisher noch nicht präsent. Nachdem   Strobl   den   Verantwortlichen   der   Vilsecker   Feuerwehren   diese   Idee   unterbreitet   hatte,   wurde   er   von positiven   Stimmen   überhäuft.   In   unzähligen,   darauf   folgenden   Gesprächen   wurde   eine   Jugendordnung   erstellt,   in welcher    alle    Eckdaten    geregelt    sind    und    den    reibungslosen    Ablauf    gewährleisten    soll.    Feinheiten    dieser Grundordnung   müssen   im   Wirkbetrieb   angepasst   werden.   Weiterhin   wurde   bereits   im   Vorfeld   geregelt,   dass   die gemeinsame   Jugendfeuerwehr   durch   einen   Gemeindejugendwart   und   einen   Stellvertreter   geführt   werden   soll. Aus   dem   Team   der   Jugendwarte   (1   Jugendwart   pro   Feuerwehr)   werden   die   beiden   Führungspersonen   auf   die Dauer von 2 Jahren gewählt. Als   letzte   Amtshandlung   im   Projekt   „Gemeindejugendfeuerwehr“   leitete   Strobl   die   Wahl   der   Führungsebene: einstimmig   wurde   sowohl   Andreas   Männer   (Feuerwehr   Vilseck)   zum   ersten   Gemeindejugendwart   und   Daniel   Ritz (Feuerwehr Sorghof) zu dessen Stellvertreter gewählt. Der   frisch   gewählte   Gemeindejugendwart   Männer   dankte   KBM   Strobl   für   den   Gründungsanstoß   und   die   Energie, welche   er   in   sein   Projekt   gelegt   hatte.   Männer   konnte   den   anwesenden   Personen   bereits   einen   ersten   Einblick   in die künftig anstehenden Projekte geben. Die   Vertreter   aller   sieben   Feuerwehren   gemeinsam   an   einem   Tisch   zu   sehen,   bezeichnete   Bürgermeister   Hans- Martin   Schertl   als   große   Freude.   Die   Entscheidung,   künftig   auch   bei   der   Jugendarbeit   an   einem   Strang   zu   ziehen, begrüßte    Schertl    sehr.    Dies    wäre    neben    der    gemeinsamen    Atemschutzausbildung    ein    weiterer,    positiver Meilenstein     in     der     Geschichte     der     Vilsecker     Feuerwehr.     Besonders     dankte     Schertl     dem     Initiator     der Gemeindejugendfeuerwehr.    Strobl,    so    Schertl,    würde    maßgeblich    zum    Erhalt    des    Löschwesens    in    der Großgemeinde beitragen. Im Namen der Stadt Vilseck sicherte er jedmögliche Unterstützung zu. Kreisbrandrat   (KBR)   Fredi   Weiß   schloss   sich   mit   seinen   Grußworten   dem   1.   Bürgermeister   Schertl   an:   „Vilseck gehe   in   Punkto   Zusammenarbeit   beispielhafte   Wege!“.   Für   Weiß   sei   es   nicht   verwunderlich,   dass   es   in   Vilseck gelungen   ist,   die   bisher   einmalige   Zusammenarbeit   von   sieben   Feuerwehren   in   einer   Gemeinde   zu   initialisieren. Von     der     Tatsache,     dass     dieses     Projekt     Nachahmer     finden     werde,     zeigte     er     sich     überzeugt.     Seinem Kreisbrandmeister    dankte    Weiß    ebenso,    wie    bereits    sein    Vorredner,    für    die    eingesetzte    Energie    und    die professionelle Umsetzung. Ebenso   erfreut   zeigte   sich   Kreisjugendfeuerwehrwart   Hubert   Haller   und   sicherte   die   volle   Unterstützung   der Landkreisführung   zu:   „Eine   Gemeindejugendfeuerwehr   dieser   Größe   zu   Gründen   ist   beispiellos   und   verdient höchste Anerkennung!“. Welche Vorteile hat die Jugendfeuerwehr Gemeinde Vilseck? Wurde   bisher   durch   jede   Feuerwehr   die   Jugendarbeit   selbstständig   durchgeführt,   so   werden   neu   interessierte Jugendliche   (ab   12   Jahren)   zwar   Mitglied   in   ihrer   örtlichen   Feuerwehr,      jedoch   automatisch   auch   Mitglied   in   der „Jugendfeuerwehr Gemeinde Vilseck“. Durch     den     Ausbilderpool     aller     sieben     Feuerwehren,     wird     durch     die     Leitung     des     Gemeindejugend- feuerwehrwartes die Ausbildung zentral und einheitlich durchgeführt. Neben    der    gemeinsamen    Feuerwehrausbildung    stehen    aber    auch    verschiedene    Freizeitaktivitäten    auf    dem Programm. An   dieser   Stelle   möchten   wir   es   nicht   versäumen,   Christof   Strobl   noch   einmal   unseren   herzlichen Dank   für   die   Planung   und   Organisation   der   „Jugendfeuerwehr   Gemeinde   Vilseck“   auszusprechen. Ohne   seiner   Eigeninitiative   und   seinem   Engagement   würde   es   unsere   Gemeindejugendfeuerwehr nicht geben. Christof, herzliches Vergelt`s Gott. Autor: Niklas Obermeier
Bericht AZ 31.03.2016 (PDF) Bericht AZ 31.03.2016 (PDF)
23.03.2016 Gründung der Jugendfeuerwehr Gemeinde Vilseck Autor: Niklas Obermeier
Gemeinsam sind wir stark!